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Mariager - Die Geschichte der Stadt

Mariager gehört zu den kleinsten Städten des Landes. Bis um das Jahr 1410 befanden sich hier nur eine Fischersiedlung und ein Fähranleger.

Beim Besuch der schönen Altstadt von Mariager ist man sich sicher, eine Zeitkapsel betreten zu haben. Hier scheint die Zeit in den letzten 400 Jahren stillzustehen.

Die Altstadt von Mariager zeugt von einer langen Geschichte, einer Handelsstadt und einer einzigartigen Oase. Mariager, die Stadt der Rosen, mit Kopfsteinpflaster, Fachwerkhäusern, geschmückt mit Rosen und mehreren Plätzen, ist ein echtes Juwel, das liebevoll gepflegt und gehegt wird. Eine lebendige Attraktion für Touristen und ein Privileg für die gastfreundlichen Bürger.

Mariager ist eine kleine Stadt und Handelsstadt mit 2500 Einwohnern. Mariager - "Marias Acker" benannt nach der Jungfrau Maria - war vor der Gründung des Klosters (ca. 1410) nur ein kleines Fischerdorf und Fähranleger auf dem Weg zwischen Randers und Aalborg.

 

Das Alte Rathaus

Das alte Rathaus von 1822 befindet sich wunderschön und majestätisch mitten auf dem Marktplatz in Mariager. Das Rathaus ist heute geschmückt mit einer schönen Uhr, dem Wahrzeichen der Stadt "Der Kranich", sowie einer goldenen Inschrift mit der zweiten Zeile des "Jütländischen Gesetzes":

"War keine Ordnung im Land, so hatte jeder, der musste, das Recht zu greifen."

Das Gebäude wurde kürzlich umfassend renoviert, wobei es sogar gelungen ist, einen wunderschönen Hochzeitssaal im ehemaligen Gemeinderats- und Bürgermeisterbüro zu schaffen. Der Raum ist im alten Stil eingerichtet, so dass er perfekt in die Geschichte des Gebäudes passt, die bis ins Jahr 1822 zurückreicht.

Wenn man im Herzen der "Stadt der Rosen" Mariager im Alten Rathaus heiraten möchte, ist das durchaus möglich.

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Mariager Klosterkirke

Die Gründung des Birgittinerklosters um 1446 führte zu einem Aufschwung von Handel und Handwerk und verlieh Mariager 1592 das Stadtrecht.

Das Birgittinerkloster war ein Nonnenkloster des Birgittenordens und eines der mächtigsten in Jütland.

Die Gründung des Klosters führte zu einem großen Wachstum der Stadt, da es ein beliebtes Ausflugsziel für tausende von frommen Adligen wurde. Daher entstanden auch mehrere Herbergen und Gasthäuser. Mit dem Kloster kam auch die beeindruckende Klosterkirche - die damals viermal größer war als heute.

Das, was heute noch übrig ist, entging einem Abriss bei einem Umbau 1788-1789.

 

Von Handelsstadt zur Industriestadt

Nach der Reformation und der Schließung des Klosters verlor Mariager einen großen Teil seiner Bedeutung. Als Trost erhielt die Stadt 1592 das Stadtrecht. Damals hatte die Stadt nur 4-500 Einwohner.

Von der geschäftigen Handels- und Handwerkszeit der Stadtrechte sind viele Gebäude erhalten geblieben. Diese kann man heute bei einem Spaziergang durch die kopfsteingepflasterten Straßen der Stadt bewundern.

Die Industrialisierung erreichte Mariager erst um 1960. Am bekanntesten ist Akzo Nobel, eine riesige Salzfabrik, die die einzige ihrer Art in Skandinavien ist. Das Salz hat seine eigene Geschichte und Bedeutung für Mariager.

Aber zum Glück blieb Mariager die gewaltige Welle der Industrialisierung, die viele Städte gleicher Größe traf, erspart - und dank dessen kann man heute immer noch die Kopfsteine, die alten Häuser usw. erleben.

 

Erlebnisse für alle

Die Stadt ist gut ausgestattet mit Fach- und Lebensmittelgeschäften, guten Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten. Die größte Touristenattraktion der Stadt ist das Mariager Salzcenter, das sich am Hafen befindet. Hier kann man alles über die Geschichte und Verwendung von Salz lernen, eine unterirdische Salzmine besichtigen und die Tragfähigkeit des Wassers im "Toten Meer" ausprobieren, einem Becken mit 37 Grad warmem Salzwasser. Das Mariager Saltcenter ist ein Erlebniszentrum für die ganze Familie.

Die Geschichte der Stadt und der Region wird auch im Mariager Museum erzählt und kann in der beeindruckenden Mariager Klosterkirche selbst erlebt werden. Auf dem gemütlichen Platz liegt das stimmungsvolle Hotel Postgården, dessen ältestes Gebäude aus dem 18. Jahrhundert stammt.

In den Sommermonaten besteht die Möglichkeit zu einer Fahrt mit der Mariager-Handest Veteranenbahn - einer malerischen 15 km langen Strecke. Der Bahnhof liegt am Hafen, und hier findet man auch den "Raddampfer" Svanen, der täglich Fahrten auf dem Mariager Fjord unternimmt. Es besteht die Möglichkeit, die Veteranenbahn, die Svanen und einen Bus auf der "Dreiecksroute" zu kombinieren.

Die Natur um Mariager bietet auch gute Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren, Angeln und Segeln.

Vom Hohøj, dem größten bronzezeitlichen Hügel Skandinaviens, hat man eine herrliche Aussicht.

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